An diesem Wochenende schlief ich das erste Mal ganz weit weg vom Kind. Es gab ein freudiges Wiedersehen und einen Sonntag zu dritt.

Samstag

An diesem Samstag wache ich nicht zu Hause neben meinen Jungs, sondern in Berlin bei einer lieben Freundin auf. Meine erste Nacht ohne Kind liegt hinter mir. Wir hatten einen richtig schönen und langen Abend. Ein bisschen krass ist es trotzdem. Meine Gedanken hüpfen immer wieder zum Kind, auch wenn ich weiß, dass es ihm bei seinem Papa genauso gut geht wie bei mir.

Weit weg von zu Hause

Nach einem kleinen Kaffeestart machen wir uns raus und laufen erst einmal über den Markt am Boxhagener Platz. Es ist so lustig – ich fühle mich in Berlin wie in einem riesigen Wimmelbild. Diese Menschenmassen bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Dafür kann ich die vielen Eindrücke besser genießen und sauge alles in mich auf. Das war früher, als das Leben dort Alltag war, nicht immer so einfach.

Boxhagener Platz

Anschließend gehen wir richtig lecker frühstücken. Dabei reden wir über Geschäftsideen, Erbsen, Geburtstagspartys und dieses verdammt angenehm warme Wetter.

Nach einer Bummelrunde durch tolle, kleine Läden, geht es zurück zur Freundin. Wir liegen noch ein wenig auf dem Bett herum und geben unseren Bäuchen Zeit zu verdauen.

Bei der Freundin

Und dann ist meine Berlinzeit auch schon wieder rum. Ich mache mich auf zum Bus und bin ganz aufgeregt, denn gleich sehe ich meine beiden Lieblingsmenschen wieder.

Fahrt nach Hause

Als ich zu Hause ankomme, ist die Wohnung leider leer. Die beiden sind noch bei Christophers Bruder im Garten.

Mutter kommt nach Hause

Aber eine halbe Stunde später klingelt es an der Tür – und da stehen sie. Der Sohn freut sich riesig, mich zu sehen und ist von da an sehr aufgekratzt. Deswegen spielen wir noch ganz viel. Wir malen, schauen uns Bücher an…

Buch anschauen

… und kuscheln mit seinen Kuscheltieren. Und irgendwann bringe ich ihn ins Bett.

vor dem Schlafengehen

Sonntag

Der Sonntag wird ein merkwürdig verschrobener Tag. Christopher und ich fühlen uns beide direkt nach dem Aufwachen wie gerädert. Deswegen ist es toll, dass das Kind mit den Gläsern und Deckeln, die ich ihm hinstelle, so konzentriert spielt. Da machen wir nochmal kurz die Augen zu.

Spiel nach Montessori

Weil den Sohn dann eine super-schlechte-Laune-Attacke ereilt, machen wir uns schnell raus. Es geht zum Garten. Während Christopher sich unterwegs Kaffee holt, freut sich das Kind über einen vorbeifahrenden Bus und die Straßenbahn.

Kind liebt Bus

Im Garten werkeln wir etwa eine Stunde herum, während der Sohn total zufrieden im Sand spielt.

Kind spielt im Sand

Danach gibt es ein zweites Frühstück, inklusive selbstgepflückter Beeren.

Und gleich darauf folgt für das Kind ein Mittagsschläfchen in der Trage, das ich zum Lesen nutzen.

Tragend

Weil Christopher starke Kopfschmerzen hat und auch ich mich in der drückenden Wärme nicht ganz wohl fühle, gehen wir früher als gedacht wieder nach Hause. Dort backe ich einen Rhabarber-Apfel-Kuchen. Er landet etwas matschig auf unseren Teller, weil wir ihn unbedingt sofort anschneiden müssen. Der Kuchen ist quasi eine Sofortmaßnahme, um unsere zerknautschte Stimmung zu heben. 😉 Völlig egal, dass wir ihn quasi als Vorspeise zum Abendbrot essen.

Nun schläft das Kind, auch wenn das Einschlafen wieder schwer war… . Und auf mich wartet ein handverlesener Bücherstapel. 🙂

Wie war euer Wochenende?

Die Sicht auf unseres von Christopher könnt ihr euch auf seinem Blog anschauen.

Noch mehr Wochenende in Bildern findet ihr bei Susanne Mierau von geborgen-wachsen.de