Dieses Wochenende lief anders als geplant. Aber trotz Kranksein war es dann doch ziemlich schön.

Samstag

Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende nach Berlin fahren. Doch ich habe Halsschmerzen und fühle mich schlapp. Deswegen müssen wir unsere langersehnte Tour leider absagen.
Als kleine Entschädigung läuft wenigstens radioeins zum Frühstück.

Brotmahlzeit

Während das Kind schläft, nehme ich mir Zeit zum Malen. In den letzten Wochen war so viel los, dass ich dafür nie genügend Ruhe gefunden habe. Damit der Einstieg leicht fällt, zeichne ich mit der linken Hand. So umgehe ich irgendwelche „muss-schön-aussehen“-Erwartungen meinerseits und mein Hirn hat gut zu tun – das ist nämlich gar nicht so einfach.

Zeichnen

Danach brauchen wir frische Luft und machen einen Spaziergang. Unterwegs begegnen uns diese beiden herrenlosen Geschöpfe.

Katzen am Straßenrand

Der Rückweg ist dem Kind etwas zu lang. Zum Glück erweisen sich Schlüssel und Stöckchen als unterhaltsame Reisebegleiter.

Baby im Wagen

Am Nachmittag wird gesaugt. Christopher präsentiert mir stolz, was er alles unter der Couch hervorgeholt hat (also bis auf das Kind).

Kinderspielzeug

Dann kommt noch kurz eine Freundin von mir vorbei. Sie ist gerade in der Stadt, weil sie Jahrgangstreffen hat. Wir sind tatsächlich schon 10 Jahre aus der Schule raus. Früher dachte ich immer, man fühlt sich dann auch so. Erwachsen.
Na jedenfalls schäkert das Kind ganz viel mit ihr und wir schauen nach dem Kaffeetrinken alle zusammen ein Buch an.

Bilderbuch anschauen

Zum Abendessen kocht Christopher total lecker. Es gibt Lachs, grünen Spargel und Kartoffelbrei. Den Brei schmiert sich das Kind ins ganze Gesicht. Da es das am nächsten Tag wiederholt, nehme ich stark an, es weiß etwas über die Wirkung der Kartoffel, das mir bisher entgangen ist.

Abendbrot

Am Abend lege ich noch eine kleine Mal-Session ein und nach ein bisschen Serie-Gucken geht es ins Bett.

Pastellkreide

Sonntag

Mein Sonntag startet um 5:30… vor Sonnenaufgang. Aber nach dem Windelwechseln kuscheln wir zum Glück noch eine ganze Weile im Bett. Dann gibt es erst einmal eine ordentliche Obstmahlzeit. Und dazu wieder radioeins, hihi.

Kind isst Obst

Die Sonne scheint, das muss genutzt werden. Gegen Mittag machen wir uns auf in die Natur.
Nach der 20minütigen Straßenbahnfahrt sind wir völlig ausgehungert. Ich hätte Lust auf Pommes. Es gibt aber nur Bockwurst. Dann eben Bockwurst. Sie ist der Auftakt einer mittelschweren kulinarischen Eskalation… Ich sag mal so: Wir sind an diesem Tag von Clean Eating so weit entfernt wie Homer Simpson von einer Langhaarfrisur.

Bockwurst

Nachdem wir brav aufgegessen haben, beginnt unsere kleine Wanderung vorbei an saftig grünen Wiesen und blühenden Bäumen – die besonders das Kind bestaunt. (Und nach ungefähr 500 Metern gibt es Eis.)

Papa schiebt Wagen

Wir überqueren eine Fußgängerbrücke, die uns diesen schönen Blick über die Elbe bietet. Hach.

Flusslandschaft
Kurz darauf suchen wir uns ein hübsches Plätzchen zwischen Wasser und Bäumen und genießen einfach das tolle Wetter. Und uns. Und überhaupt. Als das dem Kind etwas langweilig wird, funktioniert es Christopher und mich kurzerhand zu Klettergerüst und Hüpfburg um.

Vater relaxed mit Sohn

Danach gehen wir noch in ein sehr gemütliches Café mit extrem leckeren Torten (ich bin nach meinem Stück Birne-Brownie-Kuchen dem Schokoschock sehr nahe). Aber fast am besten gefällt mir die kleine Schachtel, die auf jedem Tisch steht. In ihr finden wir lauter spannende Dinge, die wir untersuchen bis unsere Bestellung kommt.

Sammelsurium

Wieder zu Hause angekommen, sind wir ziemlich erledigt. Das Einschlafen klappt trotzdem nicht gleich. Also gibt es noch eine kleine Spielrunde mit Papagei und Co.
Jetzt schläft der Kleinste und wir beiden Großen machen uns noch einen entspannten Abend.

Kuscheltier mit Baby

 

Wie war euer Wochenende?

Die Sicht auf unseres von Christopher könnt ihr euch auf seinem Blog anschauen.

Noch mehr Wochenende in Bildern findet ihr bei Susanne Mierau von geborgen-wachsen.de