An diesem Wochenende haben wir das tolle Wetter genutzt und waren eigentlich die ganze Zeit draußen unterwegs.

Samstag

Um 6:00 übernimmt Christopher das Kind. Ich wache erst 9:30 wieder auf. Den Erzählungen nach haben die Jungs da schon einen halben Abenteuerroman zusammen erlebt.

Zum Frühstück kommt der DHL-Bote vorbei. Er bringt den bestellten Kindersitz, den wir anschließend gleich testen. Ein großer Fan ist das Kind nicht gerade.

Kind in Kindersitz

Danach geht es ein bisschen drunter und drüber. Gefühlt hundert Sachen auf einmal müssen erledigt werden. Abwechselnd kämpfen wir uns durch Papierkram und unsere ToDo-Listen. Während Christopher telefoniert, klettert das Baby in seinen Lauflernwagen.

Baby in Lauflernwagen

Und wir düsen damit durchs Wohnzimmer.

Lauflernwagen

Bald darauf mache ich mich mit dem Kleinen in der Trage auf Richtung Innenstadt. Ich brauche neue Schuhe, er neue Hosen. Finden wir beides. Nur der erhoffte Mittagsschlaf bleibt aus (erfahrene Eltern verstehen diese Information als Cliffhanger).

unterwegs mit Kind in Trage

Gegen 15:00 treffen wir Christopher und gehen gemeinsam in den Stadtpark. Dort sind wir mit Freunden verabredet.

Spaziergang mit Vater und Kind

Das Motto der folgenden Stunden lautet: Friede, Freude, Eierkuchen. Wir sitzen auf der grünen Wiese, die Sonne scheint, die Kinder spielen vergnügt auf dem sehr liebevoll gestalteten Spielplatz. Es gibt Eis und einen kurzen Ausflug zu diesem idyllischen, kleinen See.

Kind schaut auf See

Auf dem Nachhauseweg schläft das Kind erschöpft im Wagen ein. Wir ahnen nichts Gutes. Im Treppenhaus wacht er auf Christophers Arm auf. Der Versuch, ihn ins Bett zu bringen, beginnt kurz vor 18:00 und endet kurz vor 20:00. Zwischendurch ich so:

Mamasein ist anstrengend

(Das Bild ist nachgestellt. Währenddessen hat man keine Zeit für son Quatsch.)

Irgendwann, als ich zum zweiten Mal unseren gesamten Tag mit beruhigender Stimme durcherzähle, schläft er ein. Und wie dieser Mensch, der die Farbe ins Fernsehen gebracht hat, kann ich es nicht erwarten, endlich den Knopf des Babyphons zu drücken.

Mutter ist froh

Sonntag

Unser Tag beginnt mit Packen. Wir wollen heute einen Tag im Landhaus von Christophers Bruder verbringen. Nach dem Frühstück schmiere ich Brote. Denn das Haus muss noch ausgebaut werden. Wir fahren zum Helfen hin.

Geschmierte Brote

Die Autofahrt im neuen Sitz nimmt das Kind sehr gelassen hin. Wahrscheinlich weil es endlich vorwärts fährt und auch aus dem Fenster schauen kann. Außerdem gefällt ihm die Musik, die sein Onkel auflegt, und er tanzt ein bisschen mit.

Autofahrt Baby

Während das Kind im Auto schläft, halte ich Wache, breche unseren Snackvorrat an und surfe in diesem Internet.

Baby schläft im Auto

Danach schauen wir den anderen bei der Arbeit zu und vergleichen den Hahn im Buch mit dem viel spannenderen auf dem Grundstück neben uns.

Kind schaut Bilderbuch an

Weil es uns ein bisschen langweilig wird, spazieren wir eine Runde durch den Ort. Unterwegs findet das Kind alles spannend und will es am liebsten auch anfassen. Mauern und die Pfosten an der Straße…

Kind untersucht Toller
…Sträucher und Zäune.

Spaziergang
Wieder zurück hat der Kleine richtig Lust auf Gartenarbeit. Dazu muss man natürlich erstmal die Beschaffenheit und den Zustand des Bodens untersuchen – „Nein! Nicht in den M… .“ Naja.

Kind im Garten
Nach ein paar Runden mit der Schubkarre geht es dann bald wieder zurück nach Hause. Dort schraubt Christopher noch kurz am Bett vom Kind herum, damit es nicht mehr so knarrt. Und ich mache mich fertig. Denn gleich treffe ich mich noch mit ein paar Freundinnen.

Vater und Sohn
Wie war euer Wochenende?

Die Sicht auf unseres von Christopher könnt ihr euch auf seinem Blog anschauen.

Noch mehr Wochenende in Bildern findet ihr bei Susanne Mierau von geborgen-wachsen.de