In der letzten Woche stellte ich die Aufgabe, etwas zu bauen – aus Lego, ähnlichen Bauklötzern oder auch ganz anderen Materialien.

Ich baute zuerst mit Lego. Dieses ganz spezielle Geräusch, wenn man sich durch all die Steine wühlt – auf der Suche nach dem einen passenden – versetzte mich sofort in meine Kindheit zurück. Ich blieb aber deutlich minimalistischer als damals:

Selbst gebaut

Der aktuelle US-Präsident: D.T. (inspired by Christoph Niemann).

Selbst gebastelt

Ausschnitt vom Indischen Ozean, knapp vor dem Festland: schwimmende Menschen (rechts außen das Pärchen aus „Open Water“), Treibgut, Hai.

Die dritte Sache, die ich baute, war ein reines Zufallsobjekt. Mein Sohn fand in einer Schublade bunte Strohhalme und schmiss alle wild durcheinander. Unser Spiel war es, sie ein und wieder auszuräumen. Dabei nahm ich mehrere in die Hand und schaute hindurch. Einfach um zu schauen, wie die Welt durch diese bunten Trinkröhrchen aussah. Mir gefiel das Wechselspiel der Farben sehr. Et voilà: Mein Strohhalm-Kaleidoskop. 🙂

Selbst gebastelt

Die sechste Aufgabe

Machen wir uns nun an die nächste Aufgabe.

Material:
Papier & Stifte, Pinsel, Farbe – was du magst.

Aufgabe:
Wähle ein Wort aus und verziere es.

Hashtag:
#artup_woche6

Notiz:
Diese Übung hat viel mit Achtsamkeit zu tun. Zunächst einmal suchst du dir ein Wort aus, das dich gerade anzieht. Vielleicht ist es dein Lieblingswort oder es geistert momentan oft durch deinen Kopf. Du kannst auch ein Wort auswählen, das du sehr selten benutzt, aber dennoch magst. Oder eines, das dir in dieser Woche begegnet ist.

Wie du dieses Wort nun „in Szene“ setzt, ist ganz dir überlassen. Du kannst es einmal oder hundertmal schreiben, in Druck- oder Schreibschrift, es bunt einfärben oder schwarz-weiß gestalten.

Du kannst dir beim Zeichnen überlegen, warum dir dieses Wort gefällt. In welchen Kontexten ist es dir schon überall begegnet? Wie fühlt es sich im Mund an, wenn du es aussprichst? Wie klingt das Wort, wenn du, dein Kind oder dein Partner es sagt? All diese Eindrücke können in deine Gestaltung einfließen – direkt oder indirekt. Aber wie immer ist das kein Muss. Viel wichtiger ist, dass du Spaß an deinem Wort hast.

Am kommenden Donnerstag veröffentliche ich meine verzierten Wörter. Und es gibt die nächste Aufgabe. Bis dahin: Werdet kreativ! 🙂

Für alle, die neu hier sind und sich fragen, was es mit diesen mysteriösen Aufgaben auf sich hat, gibt es hier noch einmal alle wichtigen Infos. Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal mit dabei seid!