Beim letzten Mal stellte ich die Aufgabe, Sketchnotes zu einem interessanten Vortrag zu machen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das nun schon drei Wochen her ist. Aber die Auflösung möchte ich euch natürlich nicht schuldig bleiben. Also los geht´s:

Ich habe mir den TED Talk „Why it´s sometimes good to be bored“ angehört. Ein Thema, das mich schon länger und immer mal wieder beschäftigt. Ich hatte mir den Vortrag allerdings etwas anders vorgestellt. Hauptsächlich ging es darin um den Einfluss von Technologie – insbesondere dem Smartphone – auf unser Denken, Handeln und meistens nicht vorhandenes Gelangweiltsein. Da ich vieles so ähnlich schon einmal gehört hatte, habe ich nur eine Seite zu Papier gebracht.

Kreativität und Achtsamkeit

Und obwohl mich der Talk nicht vom Hocker gerissen oder ganz viel Neues lernen lassen hat, habe ich einen guten Zugang zu seinem Inhalt gefunden. Ich habe Bilder im Kopf. Meine Bilder. Deswegen landeten die zugehörigen Fakten nicht nur in meinem Ultrakurzzeitgedächtnis, sondern werden noch etwas länger in meinem Hirn herumspuken.
Außerdem entdeckte ich in dem Zusammenhang noch einen tollen Talk übers Doodlen – warum es eben nicht Blödsinn, sondern eine großartige Unterstützung beim Denken ist. Er ist nur sechs Minuten lang, also hört mal rein. 😉

Die neunundzwanzigste Aufgabe

Die letzte Aufgabe in diesem Jahr!

Material:
Du und das Nichts.

Aufgabe:
Mach eine Denkpause.

Hashtag:
#artup_woche29

Notiz:
Diese Aufgabe ist sehr eigennützig gewählt. Denn genau das habe ich mir für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester vorgenommen. In den letzten Monaten war viel los. Zwar leider nicht auf dem Blog, aber dafür in meinem analogen Leben umso mehr. Eine Idee trieb mich an, führte mich zu den unterschiedlichsten Leuten und Plätzen dieser Stadt, überschlug sich hunderte Male in meinem Kopf, ließ neue Ideen und noch mehr Probleme aufploppen. Momentan hat sie ihre Kraft verloren, ich zweifele stark an ihr, aber will sie noch nicht aufgeben. Deswegen brauche ich eine Denkpause. Ich brauche Zeit. Ein paar Tage ohne Termine und Agenda, damit ich aus dem Kopf zurück zu meinem Gefühl kommen kann. Denn mein Gefühl weiß meistens mehr als ich zu denken imstande bin.

Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich perfekt dafür, denn auch (fast) alle anderen schalten einen Gang herunter. Meistens trifft man Menschen, die man länger nicht gesehen hat und die auch sonst ein ganz anderes Leben führen – entfernte Verwandte, alte Schulfreunde – und die Feiertagen lassen den Alltag kurz mal schön weit weg erscheinen… perfekte Bedingungen also für eine kleine Rückbesinnung auf sich selbst.
Welche Gedanken hindern dich daran, zu fühlen, was wirklich wichtig für dich ist? Kannst du sie für eine Weile abschalten? Was passiert, wenn du ihnen keine Aufmerksamkeit schenkst?

Am 11.1.2018 erzähle ich euch meine Erlebnisse und Erkenntnisse aus meiner Denkpause. Und dann gibt es die nächste Aufgabe. Bis dahin: Werdet kreativ! 🙂

Für alle, die neu hier sind und sich fragen, was es mit diesen mysteriösen Aufgaben auf sich hat, gibt es hier noch einmal alle wichtigen Infos. Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal mit dabei seid!