1. Wir sind heute um eine sehr humane Zeit aufgestanden: 7:50. Das ist besonders hilfreich, weil ich nachts wieder wach lag, nachdem ich beim Ins-Bett-bringen mit eingeschlafen bin. Ich muss mir jetzt unbedingt abends immer einen Wecker stellen, damit mein Schlaf-Rythmus nicht völlig auf Abwege gerät. Matschig grau ist es um diese Uhrzeit leider trotzdem noch (verzeiht die verrauschten Fotos).

2. Küche aufräumen, Kaffee und Obstteller machen stehen als nächstes an. Heute versucht der Sohn, seine Banane mal allein zu schneiden. Klappt ganz gut und schmeckt ihm nach der Herausforderung auch gleich viel besser.

3. Danach gehen wir in unsere Malecke und bemalen den leeren Karton, der gestern von einer Lieferung übrig blieb. Er macht beim Malen lustige Geräusche, was das Kind sehr freut. Weniger gut findet es, dass der Karton dreimal umkippt (mit ihm drin).

4. Inzwischen konnte sich die Sonne durchringen. Meine Laune steigt direkt um 10% und wir beobachten die Tauben draußen.

5. Anschließend wecken wir meinen Bruder, der ein paar Tage zu Besuch war. Und der Sohn setzt sich ans Klavier für ein motivierendes Aufstehen!-Ständchen.

6. Kurz darauf essen wir gemeinsam (1. bzw. 2.) Frühstück und quatschen dabei über Schul- und Elternalltag (ich glaube, keiner von uns möchte tauschen…).

7. Als nächstes gehen wir spontan auf den Spielplatz, da eine Freundin gefragt hat, ob wir uns dort treffen wollen. Es ist total schön zu sehen, wie unsere beiden gleichaltrigen Kinder inzwischen miteinander agieren (teilen, sich Dinge voneinander abgucken und kuscheln). Während sie spielen, tauschen wir Gedanken aus über Elternschaft, Isolation, uncool sein, Eingewöhnung und eigene Wege. <3
Der Besuch nimmt ein relativ abruptes Ende als sich der Sohn nach intensiver Pfützen-Erforschung komplett hineinsetzt. Er ist fröhlich, aber extrem nass.

8. Im vollständig getrockneten Zustand gibt es Nudelreste zum Mittag.

9. Anschließend macht das Kind Mittagsschlaf, ich verabschiede meinen Bruder und setze mich an den Schreibtisch. Ein bisschen Nerven-Nahrung darf dabei nicht fehlen.

10. Als das Kind wieder wach ist, kuscheln wir uns zusammen auf die Couch und gucken Bücher an.

11. Dann gehen wir einkaufen. Dazu muss ich den Sohn nie überreden. Denn in unserem Bioladen gibt es eine Spielecke und er liebt es, den Puppenwagen durch die Gegend zu schieben oder die Puppe einfach herumzutragen.

12. Anschließend bleiben wir noch zwei Stunden draußen. Ich freue mich über den Sonnenschein und die unglaublich frische Luft. Das Kind klettert, sucht Stöcker und schaukelt.

Bis zum Schlafengehen stehen noch Baden und Abendessen an. Danach wartet dann meine ToDo-Liste ganz sehnsüchtig auf mich.

Wie war euer Tag?

Noch mehr 12 von 12 findet ihr bei Draußen nur Kännchen.

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken